VfL Bad Schwartau vs THW Kiel

  • Speldatum
  • 29.09.2018
  • Anpfiff
  • 14:00 Uhr
  • Heimmannschhaft
  • VfL Bad Schwartau
  • Gastmannschaft
  • THW Kiel
  • Ergebnis
  • 27:28

Knappe Heimniederlage gegen Meisterschaftsfavoriten

Am Samstag verloren die A Jugendlichen des VfL Bad Schwartau ihr Heimderby gegen den THW Kiel denkbar knapp mit 27:28 (14:15), können aber auf ihre Leistung sehr stolz sein.

Das Spiel gegen den Meisterschaftsmitfavoriten und bis dato ungeschlagenen THW Kiel begann aus Sicht des VfL sehr gut. Eine aggressive 5:1- Abwehr sorgte immer wieder dafür, dass Kiel in ihren Angriffsbemühungen gestört wurde. Mit 3:1 und 7:4 zog das Heimteam davon. Kiel besonnte sich dann jedoch immer besser auf seine konstitutionelle und individuelle Stärke und ging nun selbst immer wieder in Front (8:9; 11:13). Doch Bad Schwartau zeigte gegen die Fördestädter seine bisher beste Saisonleistung und ging mit einem 14:15 vor 189 Zuschauern in die Pause.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte begann zum Leidwesen der Gastgeber mit kleinen Fehlern, die Kiel ohne Wenn und Aber sofort bestrafte. Auch die Abwehr zeigte nun immer wieder große Löcher auf und der THW schien nun seiner Favoritenrolle gerecht zu werden (15:19; 17:24).Doch selbst als die Kieler mit sieben Toren in Führung lagen, steckten die jungen Schwartauer nie auf. Beherzt fightete man immer weiter und kam Tor um Tor dichter heran (19:25; 22:26). Kurz vor Ende der Partie erfolgten gleich vier Bad Schwartau – Treffer in Serie (von 24:28 auf 27:28 in der letzten Minute) und die Gastgeber kamen kurz vor Spielschluss sogar noch einmal in den Angriff. Trainer Martin Nirsberger legte seine letzte grüne Karte zur Auszeit und das Team schwor sich auf die letzten Sekunden ein. Leider blieb der letzte Wurf von Yan Eric Barthel erfolglos und die Zebras aus Kiel konnten sich über ihren überaus knappen Auswärtssieg freuen. Mehr Spannung geht in einem Derby nicht.

Aber auch Bad Schwartau kann auf seine Leistung stolz sein. Beherzt kämpfte zu fast jeder Sekunde des Spiels und hatte zumindest den Punktgewinn kurz vor Schluss noch selbst in der Hand. Auch Co-Trainer Achim Traxel zeigte sich zufrieden: „Auch wenn es heute nicht ganz gereicht hat, können wir mit dem Ergebnis und vor allem unserem Auftritt heute sehr zufrieden sein.“

Am kommenden Samstag sollte dann die Spielfreude ähnlich groß sein, um bei dem Deutschen Meister Füchse Berlin sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Das nächste Heimspiel steigt dann am 21. Oktober um 14 Uhr gegen Empor Rostock.

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