Niederlage trotz guter Leistung gegen Füchse Berlin

Unser Spiel gegen die Berliner Füchse war eigentlich nicht zu gewinnen. Eine der besten Mannschaften Deutschlands gegen eines der Kellerkinder dieser Liga. Der Sieger stand fest.

Thoschy hatte endlich mal einen Trainerkollegen auf Augenhöhe, mit hauchdünnem Vorteil für uns. Was die Berliner ansonsten auffuhren, konnte schon bange machen. Mit ihrer beeindruckenden Physis, begannen die Berliner mit ihrer gewohnt offensiven Abwehr, wollten gleich deutlich machen, dass für die Schwartauer heute nichts zu holen ist. Wir wollten die offene Abwehr mit einem 6:0 Angriff in Verlegenheit bringen, hatten aber die Rechnung ohne die Berliner und deren Aggressivität gemacht. Nur zweimal kurz gewundert, dann einfach Vollgas. Wir kamen schnell mit 5:10 ins Hintertreffen. Leider mussten die Berliner zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal ihren besten Handball spielen, wir machten einfach zu viele einfache Fehler. Nach dem fälligen Timeout fingen wir uns wieder und kamen bis zur Halbzeit wieder Tor um Tor heran. Halbzeitstand 13:15 gegen uns.

Nach der Halbzeit wäre nun zu erwarten gewesen, dass die Berliner ernst machen und uns aus der Halle bomben würden. Dem war aber nicht so. Bis zur 44 Spielminute ( 17:20 ) hatten wir mehrfach die Gelegenheit, sogar auszugleichen. Wie es in solchen Fällen immer ist, vorne nicht versenkt, hinten kassiert. Wir waren plötzlich komplett von der Rolle und produzierten Fehler schneller als der Trainer die grüne Karte legen konnte. Innerhalb von 6 Minuten hatte sich das Spiel und das Ergebnis komplett zu Gunsten der Berliner gedreht. 10 Minuten vor Schluss und einem 17:24 Rückstand, bestand die Gefahr, dann doch noch die Huke voll zu bekommen, obwohl dies nicht den Spielverlauf widerspiegelte. Die Mannschaft fing sich noch einmal, verkürzte 3 Minuten vor Schluss wieder auf fünf Treffer, um dann nochmal an die Leistung zwischen der ... und der .. Minute anzuschließen. Wir warfen in drei Minuten nochmal schnell 5 Bälle weg, damit dann ein Endergebnis von 29:21 für die Berliner in die Geschichtsbücher geschrieben wird.

Insgesamt sahen zahlreiche Zuschauer ein intensives, emotionales und auch gutes Handballspiel. Hätten wir nicht eine Phase gehabt, die selbst bei D Jugendlichen zu Extratraining führen würde, hätten wir die Hälfte der 11 Strafwürfe gegen uns auch für uns bekommen, h .... die berühmte Fahrradkette.

Eine insgesamt gute Leistung gilt es nun gegen Magdeburg zu bestätigen. Wir werden bis dahin versuchen, gemeinsam mit unserer D Jugend an der Passsicherheit zu arbeiten.

Schließlich stehen die Magdeburger mit den Flensburgern und Berlinern ganz oben.

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