Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen TSV GWD Minden

Die U19 des VfL Bad Schwartau beendet die Vorrunde in der Staffel Nord der Jugendbundesliga Handball (JBLH) auf dem 7. Tabellenplatz mit 6:12 Punkten. Die Mannschaft spielt ab dem Wochenende 30.11. / 01.12. in der Pokalrunde gegen die Teams von Platz 5 bis 10 um den Einzug in die KO-Runde des DHB-Pokals. Beim Einzug ins Final-Four hätte man die direkte Qualifikation für die JBLH in der Saison 20/21 doch noch erreicht.

Das bedeutungslose Spiel gegen den bereits für die Meisterrunde qualifizierten Tabellenersten aus Ostwestfalen war ein Abziehbild des bisherigen Saisonverlaufs der Schwartauer Jungs. Die ersten 15 Minuten eine hervorragende Leistung, danach 13 Minuten ohne Tor und eine relativ normale 2. Halbzeit spiegeln quasi die gesamte Saison wider.

Schwartau kam gut ins Spiel, führte schnell 3:1. Die Mindener 3:2:1-Deckung kam dem eigenen Angriffsspiel entgegen. So konnte man die Führung auf 7:3 ausbauen, ehe Minden die 1. Auszeit in dem Spiel nehmen musste. Minden stellte die Deckung um. Man spielte jetzt mit einer sehr offensiven 3:3-Deckung und die Schwartauer Jungs verloren völlig die Linie. Minden drehte das Spiel und das Baltic-Team erzielte während des Mindeners 0:10-Lauf fast 15 Minuten kein Tor. Mehrfach konnte man dabei frei vor dem überragenden gegnerischen Torhüter, den Ball nicht im Tor unterbringen, Baltic: „Wir haben in jedem Spiel diese Phasen. Wir spielen eigentlich gut und verlieren durch 2 oder 3 falsche Entscheidungen und Disziplinlosigkeiten den Kopf. Die Jungs sind fit und trainieren gut, lassen sich aber zu leicht verunsichern. Da haben wir ein psychisches Problem.“

Im zweiten Spielabschnitt festigte sich das Schwartauer Spiel. Man ging besser mit der aggressiven gegnerischen Deckung um und konnte selbst in der Abwehr Akzente setzen und den ein oder anderen Ball gewinnen. So war es möglich kurz vor Schluss noch einmal auf 3 Tore zu verkürzen. Einfache, unnötige Fehler nach guten Ballgewinnen ließen am Ende aber kein besseres Ergebnis zu. Am Ende war der Mindener Sieg verdient, fiel aber etwas zu hoch aus.

Trainer Baltic resümiert: „Wir haben viele gute Spiel gemacht, sind körperlich und taktisch gleichwertig. Zu oft haben wir aber die Punkte nicht eingefahren und es verpasst uns selbst zu belohnen. Die verbliebenen Mannschaften sind mit uns auf einem Niveau. Wir müssen in der Pokalrunden jetzt einen Schritt voran machen und uns selbst belohnen. Die neue Zielvorgabe ist Platz 2. Dafür müssen wir uns stabilisieren, um die engen Spiele dann für uns zu entscheiden.“

Der VfL beginnt die Pokalrunde mit einem Heimspiel am Wochenende 30.11. / 01.12.19. Der Gegner steht noch nicht fest, da der Spielplan noch nicht durch den DHB bekannt gegeben wurde.

Spielfilm: 3:1 (4.), 6:3 (9.), 9:5 (13.), 9:15 (24.), 11:16 (30.), 14:18 (35.), 17:22 (40.), 20:26 (48.), 24:28 (53.), 27:30 (56.), 27:34 (60.)

Es spielten: Müller-Belau, Schröter – Schramm 5, Potz 5, Seyfferth 5, M. Hagen 4/1, N. Hagen 3, Puchert 2, Laveaux 2, Steingrübner 1, Herbers, Brandes

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