Niederlage im Landesderby

Es war das erwartet schwere Spiel und ein typisches Derby, ein hochklassiges Spiel mit wenig Fehlern auf beiden Seiten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Beim ersten Torwurf durch Sebastian Potz zeigte die Kieler Abwehr, dass es an diesem Tag keine leichten und schmerzfreien Tore für die Schwartauer A-Jugendlichen geben sollte. Statt einer gelben Karte gab es Abwurf und somit war klar in welche Richtung sich dieses Spiel entwickeln sollte. Die U19 nahm den Kampf an und sorgte ihrerseits dafür, dass sich die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen jedes Tor hart erkämpfen musste. Die Einstellung stimmte und Insbesondere der Mittelblock mit Herbers und Schramm konnte in der ersten Halbzeit den Aktionsradius des Kieler Kreisläufers gut einschränken und ließ den Kieler Angriff insgesamt nicht zur Entfaltung kommen. Mirko Baltic: „Wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden, Einstellung gezeigt und den Kielern den Schneid abgekauft.“

Der VfL konnte sich nach 7 Minuten erstmals mit 3 Toren absetzen und hatte in der 1. Halbzeit meistens die Nase vorn. Die sehr gut eingestellte Kieler Abwehr machte das Spiel in der Mitte zu, sodass man das Spiel breiter anlegen musste und die Außen zu einigen Chancen kamen. Leider wurden diese Chancen oft nicht konsequent genutzt. Der THW verhinderte so, dass die Jungs von Trainer Baltic sich weiter absetzen konnten und kam seinerseits mit dem Halbzeitpfiff zum leistungsgerechten Ausgleich.

Die Kieler kamen besser aus der Kabine, setzten sich mit zwei Toren ab. Das Spiel wankte jetzt hin und her. Die Jungzebras konnten schließlich immer einen kleinen Vorsprung halten und zwangen den Schwartauer Nachwuchs dadurch irgendwann eine offensivere Deckungsvariante zu wählen und im Angriff riskanter abzuschließen. „Insgesamt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden. Beide Mannschaften haben am oberen Limit gespielt und ich bin sehr stolz, dass meine Jungs dieses sehr gute Niveau über die gesamte Spielzeit gehalten haben.“ so Baltic.

Am 09.02. geht es für den Schwartauer Nachwuchs zum Spitzenreiter nach Lemgo. Das Hinspiel konnte man gegen eine ersatzgeschwächte Lemgoer Mannschaft mit 35:22 gewinnen. So einfach dürfte es dieses Mal nicht werden, zumal zahlreiche Spieler (Potz, Hagen, Potratz und Puchert) angeschlagen sind. Trotzdem sollte ein Sieg möglich sein, wenn man die gezeigte Leistung wieder auf die Platte bekommt und die verletzten Spieler einsatzfähig sind.

 

Spielfilm: 3:1 (4.), 6:3 (8.), 8:5 (12.), 9:9 (23.), 12:10 (27.), 13:13 (30.), 13:15 (34.), 17:15 (38.), 17:20 (43.), 21:24 (51.), 23:27 (56.), 26:28 (59.), 27:29 (60.)

 

Es spielten: Müller-Belau, Schröter – Puchert 8/6, Adam 4, Hagen 4, Potz 3, L. Laveaux 2, Herbers 2, Klemann 2, Schramm 1, Potratz 1, T. Laveaux, Seyfferth, Simowitsch

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